Trainingstagebuch – Der Weg zu einem Obedience-Turnier

*wegen Namensnennung als Werbung gekennzeichnet*

Am 31.08.2019 haben Beo und ich die Begleithundeprüfung erfolgreich absolviert. Alle Infos dazu, findet ihr in diesem Beitrag. Sie war unser erstes gemeinsames Ziel und nach einer sehr langen Trainingspause, war es sehr schön, mal wieder auf einem Hundeplatz zu trainieren. 

Während des BH-Trainings habe ich auch gemerkt, wie seht Beo wieder augeblüht ist, was das regelmäßige Training betrifft. Nach der BH habe ich lange überlegt, was man denn weiter machen könnte. Longieren hatte keinen wirklichen Spaß mehr gemacht, Rally Obedience hat sich auch eher als eine kleine Frustration herauskristallisiert. Also wurde das weiterhin pausiert. Ich habe echt einiges hin und her überlegt…und dann kam mir die Idee…

...Obedience - wäre das was?

Ich bin auf den Begriff des Obedience schon ein paar Mal gestoßen. Für mich war es immer eine perfektionistische Arbeit, bei der ich keine Chance habe, da ich doch sehr ungeduldig bin…aber was ist das überhaupt? 

Obedience ist ein Begriff aus dem Englischen. Ich glaube sein Ursprung liegt sogar in Großbritannien, aber da bin ich mir nicht 100%ig sicher. Beim Obedience gibt es verschiedene Klassen / Schwierigkeitsgrade. In jeder Klasse muss man verschiedene Übungen absolvieren: z.B. Freifolge (eine Art Schema mit Fußlaufen), den Hund um eine Pylone schicken oder auch ein Apportel bringen lassen. Es gibt natürlich noch einiges mehr, aber ich will ja nicht alles vorher verraten 😉 

Ich habe noch nicht viel Obedience gemacht, aber ich denke das ist eine Sportart, in der der Weg, das eigentliche Ziel ist. Das gemeinsame Erarbeiten und zusammenwachsen zu einem eingespielten Team.

Eine Sportart für uns?

Letztes Jahr im Juni haben Beo und ich eine Seminar zum Thema „Perfect Heelwork“ bei Mareike Doll besucht. Empfohlen wurde es tatsächlich von meiner Freundin, die schon erfolgreich dort war. Und ich kann es auch nur weiter empfehlen. Jedenfalls waren wir dort für ca. 1 Woche (immer halbtags) und haben gelernt, worauf es – theoretisch und praktisch – beim Fuß laufen ankommt ohne das man ständig die Leckerli in der Hand halten muss. Ursprünglich wollte ich mir die Ideen auch nur für die BH-Prüfung aneignen. Aber das hat tatsächlich so einen Spaß gemacht, dass ich nach der BH überlegt habe, mir eine Trainingsmöglichkeit zu suchen. Doch das erstellte sich als eine etwas schwierigere Angelegenheit….

In Norddeutschland gibt es sehr wenig Angebot. Mein Ziel war es auf jeden Fall einmal die Woche zu trainieren. Vielleicht aber auch 2-3 Mal. Ich hatte auch kein problem, wenn ich den Verein wechseln muss, solange ich mit Trainer, Hundeplatz und Fahrtweg zufrieden bin. 

Bei dem Verein, wo ich meine BH gelaufen bin, hätte ich theoretisch auch trainieren können, aber da lag das Problem bei den Trainingszeiten. Das fand immer montags gegen 16 Uhr statt. Selbst wenn ich immer früher Feierabend gemacht hätte, wäre mir der Fahrtweg zu anstrengend gewesen, da ich mit Sicherheit immer gestresst angekommen wäre und das wäre blöd gewesen. Also weiter suchen. 

Witzigerweise wurde ich dann auch recht schnell fündig, denn in einem Hundeforum hab ich einfach mal gefragt, und so bin ich auf einen Verein in Bremerhaven gestoßen (PHV Bremerhaven), da gibt es nicht nur regelmäßig Training, sondern – für mich auch – sinnvolles Training 🙂 

Wie geht es weiter?

Momentan sind wir noch kein Mitglied, werden aber bei der nächsten Gelegenheit in den Verein eintreten 🙂 Denn dann müssen wir uns nicht auf ein Training die Woche beschränken. Ich fahre zwar dennoch ein bisschen dahin (40 Minuten wegen Stau) aber das ist ok. Vor allem, weil man jedes Mal 2-3h trainiert. Also lohnt es sich für uns auf jeden Fall. Ich würde theoretisch auch häufiger, aber noch bezahle ich für den Unterricht. Deswegen will ich erst Mitglied werden 😉 Dann ist das inklusive. 

Also in dem Verein trainieren wir jetzt seid ca. November 2019. Es macht Spaß und wir freuen uns jedes Mal, wenn wir dort ankommen. Das Training zeigt schon gute Fortschritte. Da ich jetzt langsam anfangen möchte mir nicht nur die Übungen aufzusplittern, damit ich weiß, was ich genau trainieren muss, sondern auch im Allgemeinen einen Überblick über den Trainingsstandard behalten möchte, habe ich beschlossen so eine Art Trainingstagebuch zu führen. Daher auch der Titel des Beitrages 🙂 

Tagebuch - wie wird es aufgebaut sein?

Ich möchte es gerne aufteilen in Situation, Ort, was trainiert wurde und wie das Training lief, aber genau habe ich da noch keinen 100%igen Plan. Ich denke das kommt mit der Zeit, wenn man es erst einmal ein bisschen führt. Außerdem versuche ich ab und an mal ein Trainingsvideo zu haben, damit man auch mal bildlich sieht, wo wir stehen. Es kann also passieren, dass wir einen Roman bekommen oder einfach nur ein paar Zeilen. Ich überlege auch noch, ob ich täglich etwas schreiben oder wöchentlich. Wobei ich im Blog eher einen Wöchentliches Update geben werden, damit es hier nicht so überquillt…denke das ist wirklich am Besten. 

Jetzt ist hier wieder ein Roman entstanden….Oje oje. Ich hoffe er ist nicht zuuu lang, aber manchmal dauert es eben etwas 😉 

Habt ihr auch einen Hundesport, dem ihr treu seid?

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