Wie der Mensch auf den Hund kam

Heute werde ich mal ein kleines bisschen aus der Vergangenheit raus holen :p

Beo lebt im August 3 Jahre bei mir, wer sein Alter im Kopf hat, weiß dass er am Samstag 4 wird. Also warum kam der Knabe erst mit 13 Monaten zu mir? Ganz einfach, weil er erst ab 9 Monaten ein neues zu Hause gesucht hatte.

Astrid ist eine wundervolle Züchterin, nachdem die Welpen geboren wurden, hatte sie sich ziemlich schnell dazu entschieden, dass sie Pamina (Beo´s Schwester) und ihn behalten möchte, damit sie ihre Zucht bereichern kann.

Bei ihr lebte auch Atreju, ein wundervoller Blacktri Rüde (der Onkel der beiden Welpen). Leider hatte er Probleme, Beo (einen selbstbewussten kleinen Kerl) ordentlich mit zu erziehen und bevor einer oder beide der Rüden eine Negativerfahrung miteinander haben, beschloss Astrid, dass Beo ausziehen muss…..da war er ca. 9 Monate jung.

Beo, 5 Monate
Beo, 12 Monate

Ich habe bereits nach einem Wegbegleiter gesucht, eigentlich sollte das ein Welpe werden (ich stand auch schon auf einer Warteliste) aber da ich bei mir persönlich ein bisschen umstrukturiert habe (Auslandssemester und danach Abbruch des Studium) fand ich die Zeit für einen Welpen unpassend. Ich habe eigentlich nur mit halbem Herzen gesucht, weil ich mir nicht sicher war, ob ich tatsächlich bereit für einen Hund bin. Ich bin ein Ersthundehalter und da hat man ja so seine Gedanken und ggfs auch Zweifel. 

Aber als ich Beos Anzeige gesehen habe (natürlich stand groß drin KEIN ANFÄNGERHUND) 😀 

Aber naja, die Anzeige hat sich so schön gelesen und ich dachte mir, „Versuch macht Klug“ und habe einfach mal die liebe Astrid angeschrieben 😉 

Und was soll ich sagen, ich habe klipp und klar erwähnt, dass ich keine Erfahrung habe (außer mit ein paar Tierheimhunden). Aber ich durfte vorbei kommen und ihn kennen lernen. Mir wurde zwar gleich gesagt, dass es ein klares Nein gibt, falls ein schlechtes Bauchgefühl existiert (was ich auch lieber habe^^). 

Nun ja. Ich bin mittwochs hin, wir haben uns gut unterhalten und als ich gefahren bin, sagte sie „Wenn du magst, würde ich ihn dir anvertrauen!“

Tja, das war eigentlich der entscheidende Punkt, denn Beo hat mich echt von sich überzeugt. 

Ich sagte zwar, dass ich mir das nochmal überlegen werde, aber als ich dort vom Hof gefahren bin, hatte ich die Entscheidung schon getroffen: Beo zieht ein!!!!

Ja und so kam es dann, dass er nicht mal einen Monat später zu mir nach Bremen kam. 

Auch wenn es schwere Zeiten gab, habe ich es bis heute nicht bereut 😉 

Beo, 13 Monate (01.08.2014), Ankunft in Bremen
Beo, 13 Monate (01.08.2014), Ankunft in Bremen
Beo, Juni 2017

4 Comments

  1. brausebirne

    15. Juni 2017 at 08:37

    Schön wie Ihr zueinander gefunden habt 😍 und die harten Zeiten, da muss wohl jeder Neuaussiebesitzer durch 😊😊😊

    1. SteffiBeo

      15. Juni 2017 at 09:08

      Da hast du wohl recht. Und nur harte Zeiten schweißen richtig zusammen ✌

  2. Astrid

    15. Juni 2017 at 14:23

    Ich hab’s auch nicht bereut! 🙂 Nur ein Punkt muss ich korregieren: ich hab ihn damals nicht für die Zucht behalten und auch niemals vor ihn für immer bei mir zu haben. Ich hab ihn als Welpen erlebt und von vorne herein gewusst dass Atreju mit seinem starken Wesen Schwierigkeiten kriegen würde. Von Anfang an war mein Plan für ihn gewesen das erste ausschlaggebende Jahr der Erziehung selber zu übernehmen und ihn dann ein neues Zuhause zu suchen, wenn die ersten Probleme im Rudel auftauchen würden. Und genau so war es dann! Und das ich ihn dann doch einem Anfänger gegeben habe, lag an deinem Willen für ihn zu lernen und es doch oft so ist, dass man ohne Erfahrung mit den richtigen Tipps schneller das richtige Lernt als eingefleischte Muster zu verändern. Und darin lag deine Chance mit diesem anspruchsvollen Junghund und die hast du toll genutzt!!

    1. SteffiBeo

      15. Juni 2017 at 14:30

      Bam….wusste dass ich irgendetwas falsch wieder gebe 😀
      Aber dafür hab ich dich ja 😗

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